Invasive Pilze

sind Erreger wie Aspergillus oder Candida auris, die in den menschlichen Körper eindringen, Gewebe besiedeln und lebensbedrohliche Infektionen (invasive Mykosen) verursachen können, besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, indem sie sich über Blutbahnen ausbreiten und Organe schädigen. Diese Pilze gelangen meist über Atemwege oder Wunden in den Körper und sind zunehmend resistent gegen Medikamente, was ihre Bekämpfung erschwert. 

Sie überwinden die natürlichen Abwehrkräfte und dringen in innere Organe oder den Blutkreislauf ein. Sie zerstören Gewebe, verstopfen Blutgefäße und können zu Sepsis führen. Sie können Lunge, Leber, Nieren, Gehirn und andere Organe befallen. 

Hauptrisikogruppen

Patienten mit stark geschwächtem Immunsystem (z. B. nach Chemotherapie, Stammzelltransplantation).
Krankenhauspatienten, besonders auf Intensivstationen. 

Beispiele für Erreger

Aspergillus fumigatus: Ein Schimmelpilz, der durch Einatmen Sporen in die Lunge bringt und dort schwere Infektionen auslösen kann.
Candida auris: Ein gefährlicher, oft multiresistenter Hefepilz, der sich leicht von Mensch zu Mensch überträgt und in Krankenhäusern große Probleme bereitet. 

Herausforderungen

Resistenz: Viele Stämme werden resistent gegen Standard-Antimykotika.
Schwierige Diagnose: Frühe Symptome sind oft unspezifisch.
Behandlung: Erfordert oft aggressive Medikamente und strenge Hygienemaßnahmen

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Link zu Youtube Video --> Invasive Pilze - wie sie zu lebensgefährlichen Erkrankungen führen | Lena Ganschow - SWR Doku